Ancelotti und Guardiola als Nachfolger im Gespräch: Brasilien entlässt Nationaltrainer | OneFootball

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·29. März 2025

Ancelotti und Guardiola als Nachfolger im Gespräch: Brasilien entlässt Nationaltrainer

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Die peinliche 1:4-Niederlage gegen Erzrivale Argentinien hat für Brasiliens Nationaltrainer Dorival Junior Konsequenzen. Am Freitagabend gab der brasilianische Verband die Entlassung des 62-Jährigen bekannt. Für seine Nachfolge scheint der Rekordweltmeister die ganze große Lösung ins Auge zu fassen.

Dem brasilianischen Online-Portal UOL Esporte zufolge schaut sich der Verband nach einem ausländischen Trainer um und hat dabei vier Namen auf der Liste. Auf dieser stehen neben den Portugiesen Abel Ferreira und Jorge Jesus auch zwei der erfolgreichsten Trainer der jüngeren Vergangenheit: Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, so der Bericht weiter. Kontakt zu den vier Kandidaten soll es jedoch noch keinen gegeben haben.


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Besonders Ancelotti wird immer wieder mit Brasilien in Verbindung gebracht. Im Oktober 2023 hatte CBF-Präsident Ednaldo Rodrigues bereits öffentlich verkündet, dass der Italiener die Selecao übernehmen würde. Bei der Vorstellung von Interimstrainer Fernando Diniz hatte Rodrigues erklärt, dass dieser im Amt bleibt, bis Ancelotti verfügbar wird: "Diniz wird den Übergang zu Ancelotti schaffen, der zur Copa América übernehmen wird.“

Ancelotti verlängerte jedoch anschließend seinen Vertrag bei Real Madrid bis 2026, das Interesse am 65-Jährigen scheint dennoch weiterhin zu bestehen. Ob Ancelotti zu einem ernsthaften Kandidaten wird, hängt maßgeblich davon ab, ob er plant, seinen Vertrag bei den Königlichen zu erfüllen.

Auch über Guardiola als Brasilien-Trainer gab es in der Vergangenheit bereits Gerüchte. Der City-Trainer hat erklärt, dass er nach seiner Zeit in Manchester gerne Nationaltrainer werden würde. Noch läuft sein Vertrag bei den Skyblues jedoch bis 2027, erst im November hatte er verlängert. Vor der Verlängerung hatte die spanische Zeitung Sport berichtet, dass Guardiola sich mit dem ehemaligen Stürmerstar Ronaldo getroffen hat. Der Weltmeister von 2002 will Verbandspräsident werden und wollte demnach Guardiola von dem Posten als Nationaltrainer Brasilien überzeugen.

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