Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz | OneFootball

Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz | OneFootball

Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·5. April 2025

Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz

Artikelbild:Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz

OneFootball Videos


Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz

Artikelbild:Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz

Luca Kaiser

05. April 2025

Nach dem wichtigen Erfolg über Paderborn steht für den 1. FC Köln nun die nächste schweren Aufgabe vor der Tür. Am Samstagabend empfängt das Team von Gerhard Struber die Alte Dame im eigenen Stadion. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hertha BSC.

Nach dem Erfolg über den SC Paderborn haben die Kölner als Spitzenreiter den Aufstieg in der eigenen Hand. Gegen Berlin wollen die Geißböcke nun nachsetzen. Doch das wird nicht einfach: Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hertha BSC.

Artikelbild:Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz

Florian Kainz im Duell gegen Hertha BSC im Dezember

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Artikelbild:Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz
Artikelbild:Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz
Artikelbild:Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz

Aktuelle Form: Nachdem die Berliner zu Beginn der Rückrunde aus den ersten fünf Partien lediglich eine gewannen und viermal als Verlierer vom Platz gingen, entließen die Verantwortlichen Cheftrainer Christian Fiel. Für diesen übernahm Stefan Leitl, der erst im Dezember des vergangenen Jahres bei Hannover 96 entlassen wurde. Doch auch unter dem neuen Trainer lief es nicht direkt rund. Nach einem 0:0 gegen den 1. FC Nürnberg folgten zwei Niederlagen in Elversberg (1:2) und zuhause gegen den FC Schalke 04 (0:4). Beim Abstiegsgipfel in Braunschweig gelang den Berlinern mit einem 5:1-Sieg der erste Erfolg unter dem neuen Coach. In der vergangenen Woche legten die Blau-Weißen dann sofort nach. Im Heimspiel gegen den Karlsruher SC war das Team von Leitl klar spielbestimmend und feierte am Ende einen souveränen 3:1-Sieg.

In der Rückrundentabelle belegt das Team von Trainer Leitl mit zehn Punkten den 14. Platz – nur der SSV Ulm (9 Punkte), der Karlsruher SC (8), der SSV Jahn Regensburg (8) und Darmstadt 98 (7) holten in diesem Zeitraum noch weniger Punkte.

Stärken und Schwächen

Dribbelstark: Hertha versucht es im Angriff immer wieder mit Dribblings und ist in dieser Statistik Spitzenreiter. Mit 247 Dribblings gingen die Spieler der Blau-Weißen am häufigsten in Eins-gegen-eins-Duelle und haben bei diesen auch die höchste Erfolgsquote der Liga. Pro Spiel gelingen den Berlinern durchschnittlich neun erfolgreiche Dribblings.

Viele Versuche von außen: Die Berliner sind das Team mit den drittmeisten Flanken der Liga. Insgesamt versuchten die Herthaner mit 314 Flanken zum Erfolg zu kommen. Nur der SC Paderborn mit 362 und der Karlsruher SC mit 344 Hereingaben suchten noch häufiger den Weg über die Außen.

Viel Ballbesitz: Gemeinsam mit dem Hamburger SV hat Hertha den drittmeisten Ballbesitz der Liga. In bislang 27 Pflichtspielen hatten die Hauptstädter im Durchschnitt 53 Prozent den Ball. Nur der 1. FC Magdeburg mit 57 Prozent und Schalke 04 mit 55 Prozent stehen hier vor der Alten Dame.

Stark vom Punkt: Mit fünf Treffern erzielten die Berliner gemeinsam mit Ulm, Fürth und Paderborn die zweitmeisten Tore vom Punkt. Einzig Fortuna Düsseldorf mit sieben Toren nach Strafstoß kann Hertha hier überbieten. Allerdings. Anders als die Fortuna verwandelten die Berliner alle ihre Elfmeter und kommen somit auf eine Quote von 100 Prozent.

Topspieler

Im Fokus: Mit Fabian Resse haben die Berliner einen echten Top-Spieler in den eigenen Reihen. Der Linksaußen wechselte im Sommer 2023 ablösefrei von Holstein Kiel in die Hauptstadt und etablierte sich dort sofort zum Leistungsträger. In seiner Premierensaison für Hertha erzielte der 27-Jährige neun Treffer und bereitete 14 weitere Tore vor. Reeses Leistungen blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen. So soll unter anderem neben Dortmund und Mainz auch der FC an einer Verpflichtung des Linksaußen interessiert gewesen sein. Aus einem Abgang wurde jedoch nichts und so ging Reese als absoluter Hoffnungsträger für die Berliner in die Saison. Doch im ersten Testspiel der Saison in Cottbus gab es dann den großen Schock. Bei einem Foul verletzte sich Reese schwer am Sprunggelenk.

Nach seinem Comeback im November und einer erneuten Sprunggelenkproblematik ist der Rechtsfuß seit dem 19. Spieltag wieder voll einsatzfähig. In den ersten Wochen merkte man dem ehemaligen Schalker die fehlende Spielpraxis noch ein wenig an, dennoch wurde deutlich, was er der Mannschaft mit seiner Qualität geben kann. Und diese Qualität zeigte Reese auch in den vergangenen drei Spielen. Hier erzielte der Offensivspieler insgesamt fünf Treffer und führte die Mannschaft von Leitl zu zwei extrem wichtigen Siegen gegen Braunschweig und Karlsruhe. Dass Reese in die Bundesliga will, ist kein Geheimnis und wurde von ihm auch schon mehrfach bestätigt. Sollte der 27-Jährige in den letzten Wochen der Saison weiter so performen wie in den vergangenen Spielen, dürfte ein Abgang im Sommer durchaus realistisch sein. Allerdings besitzt Reese bei den Berlinern noch einen Vertrag bis 2028.

Taktik

Formation/Taktik: Während Hertha sowohl unter dem ehemaligen Trainer Christian Fiel als auch in den ersten Wochen unter Leitl überwiegend im 4-3-3 mit kreativen Achtern und zwei sehr schnellen Außen agierte, hat Leitl in den letzten beiden Spielen auf ein 3-5-2 System umgestellt. Dabei übernimmt Hertha-Kapitän Toni Leistner die Position des zentralen Innenverteidigers und die beiden Eigengewächse Linus Gechter sowie Marton Dardai die Position neben ihm. Auf den beiden Schienenpositionen hat der Hauptstadtclub mit Zeefuik und Kenny zwei Spieler, die die Außenbahn über 90 Minuten hoch und runter marschieren. Mit Demme spielt auf der Sechserposition ein Spieler, der schon internationale Luft schnuppern dürfte und beim Angriff als Absicherung agiert. Auf der Zehn haben die Berliner mit Maza und Cuisance zwei sehr spielstarke Spieler, die in der Lage sind, sehr schwierige Situationen zu lösen.

Die beiden agieren jedoch nicht nur hinter den Spitzen, sondern verschieben auch manchmal auf die Außen, um das Spiel breitzumachen. In der Spitze haben die Blau-Weißen mit Reese und Scherhant dann zwei Akteure, die zu den schnellsten Spielern der Liga gehören und auch die Top-Scorer der Hertha sind. Nach dem Wechsel zu Leitl setzen die Berliner wie bereits unter dessen Vorgänger auf Ballbesitz und spielerische Lösungen, allerdings hat sich das Spiel vorne verändert. Durch das neue System setzt die alte Dame neuerdings auf viele tiefe Läufe, bei denen sie durch ihre beiden Angreifer zwei sehr gute Abnehmer dieser Bälle haben. In der Defensive versuchen die Berliner, sehr kompakt zu stehen und stellen bei Angriffen des Gegners auf eine Fünferkette um. Dabei halten sie das Zentrum sehr eng und probieren, den Gegner auf die Außen zu drängen.

Das sagen die Trainer

Gerhard Struber über Hertha BSC: „Ich halte von der Hertha sehr, sehr viel. Speziell die Ausrichtung nach vorne und die Qualität, welche sie vorne haben, ist Top in der Liga. Sie haben Dynamik, Spielwitz, Durchschlagskraft und mit Fabian Reese einen Spieler, der sehr torgefährlich ist und uns alles abverlangen wird. Hertha ist eine Mannschaft, die aus meiner Sicht sehr überraschend dort hinten steht und müsste aufgrund ihrer Qualität weiter vorne stehen. Von der individuellen Qualität ist es eine Mannschaft, die sehr viel mitbringt.“

Hertha-Co-Trainer Andre Mijatovic: „Wir brauchen nicht mehr Motivation. Wir spielen am Samstagabend um 20:30 gegen den Tabellenführer in Köln. Köln ist gut in Form und wir erwarten ein offenes Spiel. Der FC hat viel Qualität im Kader und deshalb wird es eine große Herausforderung. Wir sind sehr gut vorbereitet und ich glaube, dass wir etwas mitnehmen werden.“

Personal Paderborn: Die Berliner müssen in Köln auf John Anthony Brooks (Sprunggelenkverletzung), Marton Dardai (10. Gelbe Karte), Jeremy Dudziak (Hüftgelenk-OP), und Bilal Hussein (Sprunggelenkverletzung) verzichten.

Mögliche Startelf: Ernst – Gechter, Leistner, Klemens – Kenny, Demme, Zeefuik – Cuisance, Maza – Reese, Scherhant

Wie bewertet ihr die FC-Profis?



Impressum des Publishers ansehen