FC Basel 1893
·26. Februar 2025
Der FCB gewinnt in Carouge dank einem Schlussspurt
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FC Basel 1893
·26. Februar 2025
Die Carougeois suchten von Beginn weg den Weg zum Tor – oder genauer gesagt Vincent Rüfli. Der Routinier prüfte Mirko Salvi, der den angeschlagenen Marwin Hitz vertrat, gleich zu Beginn mit zwei gefährlichen Abschlüssen aus der Distanz. Rotblau konnte aber bei diesen, wie auch in der Folge, auf seinen Schlussmann zählen. Zum Glück – denn die Gastgeber blieben bis zur Pause das gefährlichere Team, hatten mehr vom Spiel und noch mehrere gute Möglichkeiten in Führung zu gehen.
Der FCB kam dann entschlossener aus der Pause zurück und setzte seinen Gegner unter Druck. Nach einem Foul Nassim Zoukits an Kevin Carlos Strafraum bekam er auch sogleich die grosse Chance auf die Führung. Signori Antonio parierte Xherdan Shaqiris Elfmeter aber. Der ehemalige FCB-Spieler im Tor der Genfer hatte nun aber deutlich mehr zu tun als noch vor dem Seitenwechsel. Just in diese Druckphase von Rotblau fiel dann aber das 1:0 für Étoile Carouge: Oscar Ferreira traf mit einem sehenswerten Schlenzer zur Führung für die Gastgeber. Dieser Rückstand nahm Rotblau wieder etwas den Wind aus den Segeln.
In der Schlussphase bewiess Fabio Celestinis Team dann aber Moral und drehte die Partie innert zwei Minuten. Zwei Angriffe über die linke Seite und Flanken Dominik Schmids leiteten die Wende ein. Die erste legte Albian Ajeti für Gabriel Sigua auf, der aus kurzer Distanz vollendete. Die zweite verwertete Kevin Carlos mustergültig mit dem Kopf. Dieser entschied die Partie mit dem 3:1 wenig später auch endgültig.
Einmal mehr erwiesen sich die Genfer als sehr hartnäckiger Widersacher und brachten den FCB an den Rand einer Niederlage. Dieses Mal war Rotblau aber zu einer Reaktion fähig und setzte sich schlussendlich doch noch durch. Spielerisch enttäuschten die Gäste zwar über eine lange Zeit. Lobenswert und schlussendlich entscheidend war aber der Wille von Rotblau sich gegen die drohende Niederlage aufzubäumen. Das gelang und so gab es aus Basler Sicht doch noch ein glückliches Ende.