FC Basel 1893
·28. Februar 2025
Mit dem Schwung aus Carouge gegen Sion
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FC Basel 1893
·28. Februar 2025
Fabio Celestini macht eine klare Trennung zwischen Cup und Meisterschaft. So war er mit dem 3:1-Sieg seiner Mannschaft am Mittwoch in Carouge zufrieden, auch wenn ihm die Leistung dieser über lange Zeit nicht gefallen hat. «Wir haben gewonnen, weil die Mannschaft funktioniert. Wenn wir nicht geschlossen aufgetreten wären, hätten wir bei diesem Verlauf keine Chance gehabt, dieses Spiel noch zu drehen.»
Nun steht aber wieder die Meisterschaft an und damit die Aufgabe nach drei sieglosen Partien in diesem Wettbewerb wieder in die Erfolgsspur zu finden. Gegen den FC St.Gallen hat nur wenig gefehlt. Aber wie schon gegen Lausanne-Sport, in der Woche davor, gab der FCB eine Führung aus der Hand und musste sich schlussendlich mit einem Remis zufriedengeben. Dass dieser Sieg in Carouge, auch wenn in einem anderen Wettbewerb zustande gekommen, seinem Team Schwung verleihen könnte für die Meisterschaft, glaubt Celestini dennoch: «Ich denke das könnte ein Schlüsselspiel gewesen sein. Es war ein K.o.-Spiel und alles, was zählte, war das Weiterkommen. Dass wir das erreicht haben, kann uns mental weiterhelfen. Mit der Leistung können wir nicht zufrieden sein, aber mit dem Resultat schon.»
Auch mit dem Blick auf die Tabelle kann der FCB, trotz der mageren Ausbeute aus den letzten drei Runden, zufrieden sein: Im Moment ist er Leader. Mit dem FC Sion kommt nun ein Team ins Joggeli, das für einen Aufsteiger eine starke Saison spielt, in diesem Jahr aber noch nicht wirklich in die Gänge gefunden hat: Aus sieben Partien resultierten nur vier Punkte. Einen davon gewannen die Walliser beim 3:3 gegen Servette. Celestini nahm diese Begegnung als Beispiel für die Stärke des nächsten Gegners: «Dieser Auftritt hat gezeigt, dass diese Mannschaft lebt. Der Trainer hat gute Ideen, das Team ist flexibel und hat starke Einzelakteure. Wir werden eine gute Leistung abrufen müssen, um zu gewinnen.»
Eine gewisse Flexibilität wird auch Fabio Celestini am Samstag benötigen, denn Kevin Carlos, Stürmer der ersten Wahl, fällt gesperrt aus. Sorgen bereitet das dem FCB-Trainer aber nicht: «Eine Mannschaft besteht aus mehr als elf Spielern. Auch die Bank muss manchmal den Unterschied ausmachen können. Es gibt keine Hierarchie im Team, sondern nur jeweils eine Aufstellung für eine Partie.» In Carouge war Kevin Carlos zwar doppelter Torschütze, Gabriel Sigua traf aber ebenfalls und kam, wie der doppelte Vorlagengeber Albian Ajeti, erst während der zweiten Hälfte auf den Platz. Die Qualität auf der Ersatzbank war da also vorhanden. Wobei Ajeti, auch aufgrund der Sperre von Kevin Carlos, am Samstag wohl gute Chancen hat, wieder einmal von Beginn weg zu spielen. Die Antwort darauf und ob der FCB mit dem Sieg in Carouge wieder in die Erfolgsspur gefunden hat, gibt s am Samstagabend im Joggeli.
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