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LIGABlatt
·26. Februar 2025
Rassismus-Vorwürfe: Ex-Schützling Didier Drogba nimmt Mourinho in Schutz!
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·26. Februar 2025
Nach dem enttäuschenden Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahçe gerieten sportliche Aspekte aufgrund vermeintlicher rassistischer Äußerungen von Fener-Trainer José Mourinho schnell in den Hintergrund. Didier Drogba, mit dem Mourinho bei Chelsea einst sehr erfolgreich zusammenarbeitete, hat seinen ehemaligen Trainer mit einem Statement via Social Media in Schutz genommen und erklärt, der 62-Jährige sei kein Rassist.
Am Montag trennten sich Galatasaray und Fenerbahçe im Derby mit einem torlosen Unentschieden. Trotz der brisanten sportlichen Ausgangslage im Kampf um den Süper-Lig-Titel stand nach dem Spiel schnell ein anderes Thema im Mittelpunkt. Denn auf der anschließenden Pressekonferenz monierte Fenerbahçe-Trainer José Mourinho, die Spieler auf der Galatasaray-Bank seien "wie Affen aufgesprungen". Während der Portugiese dies keineswegs als rassistische Äußerung verstanden haben wollte, interpretierte Erzrivale Galatasaray die getroffene Aussage der Trainerlegende völlig anders und drohte gar mit rechtlichen Schritten.
Drogba: "Mourinho ist kein Rassist!"
Wer sowohl Galatasaray als auch Mourinho bestens kennt, ist Didier Drogba: Der ehemalige Star-Stürmer aus der Elfenbeinküste erlebte beim FC Chelsea erfolgreiche Jahre unter dem 62-Jährigen und spielte von Januar 2013 bis Sommer 2014 bei Galatasaray. Mit einem Statement via Social Media hat der einstige Weltklasse-Spieler nun seinen Standpunkt in der "Causa Mourinho" deutlich gemacht, wonach er den Fußball-Lehrer definitiv für keinen Rassisten halte.
Das (übersetzte) Social-Media-Statement von Didier Drogba:
"Lieber Galatasaray SK,
ihr wisst, wie stolz ich war, das gelb-rote Trikot zu tragen und wie sehr ich den erfolgreichsten Klub der Türkei liebe!
Wir alle wissen, wie leidenschaftlich und hitzig Rivalitäten sein können und ich hatte das Glück, sie selbst zu erleben.
Ich habe die jüngsten Kommentare über José Mourinho gesehen.
Vertraut mir, wenn ich euch sage, dass ich José seit 25 Jahren kenne und er kein Rassist ist – seine Vergangenheit und Gegenwart beweisen das.
Lasst uns auf unsere Spiele konzentrieren, unsere großartigen "Löwen" unterstützen und die Liga gewinnen, um unserem fünften Stern näher zu kommen.
Wie kann mein "Vater" ein Rassist sein?
Kommt schon, Leute!"
Foto: Richard Heathcote / Getty Images