fussballeuropa.com
·26. August 2024
Roma-Verbleib: Paulo Dybala erläutert Verzicht auf Saudi-Kohle
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·26. August 2024
Lange Zeit galt ein Abgang von Paulo Dybala als nahezu sicher, dem Argentinier hätte rund 75 Millionen Euro in Saudi-Arabien verdienen können. Vor wenigen Tagen verkündete er seinen Verbleib bei der Roma über Social Media mit einer Botschaft an die Fans. Nun hat er zudem erklärt, warum er einen Saudi-Wechsel abgelehnt hat.
Viele Anhänger der Roma hätten wohl nicht damit gerechnet, dass Paulo Dybala am gestrigen Sonntag beim Serie-A-Spiel gegen den FC Empoli noch im Kader des AS Rom stehen würde. Ein Abgang des Argentiniers in Richtung Saudi-Arabien schien so gut wie beschlossen, doch letztlich sagte Dybala ab und schwor den Roma-Fans seine Treue.
Nach der 1:2-Niederlage gegen Empoli erklärte der 30-Jährige, warum er sich für einen Verbleib und gegen den Saudi-Wechsel entschieden hat. "Jeder fragt nach dem Geld. Ich habe viele Gründe für einen Verbleib, wie meine Familie, meine Frau, die Stadt, das Team und der Wille, wieder in die Nationalmannschaft zu kommen."
Zudem fühle er sich mit 30 Jahren weiterhin gut und bereit für den Fußball in der Serie A. "Ich versuche, mich um mich selbst zu kümmern", so Dybala. Berichten zufolge hätte der Weltmeister von 2022 bei Al-Qadsiah 75 Millionen Euro verdienen können. Dybala gesteht zwar, dass man bei solchen Summen "natürlich darüber nachdenkt, wenn man dieses Geld sieht, aber es gibt viele andere Dinge zu beachten, und deshalb habe ich die Entscheidung getroffen."
Gerüchte, wonach sein Berater viel Geld verlieren würde, da Dybala den Saudi-Wechsel ausgeschlagen hat, dementierte der Offensivstar deutlich. "Das ist nicht wahr. Er wollte nur, dass ich mit meiner Wahl zufrieden bin. Er ist nicht nur ein Agent, er ist ein Freund und wollte, dass ich glücklich bin."
Darauf angesprochen, wie Al-Qadsiah auf seine Absage reagiert habe, entgegnete Dybala: "Ich weiß nicht, wie der saudische Klub es aufgenommen hat, weil ich nicht mit ihnen gesprochen habe". Für die Roma wird es nun darum gehen, den 2025 auslaufenden Vertrag mit dem Argentinier zu verlängern.