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·27. März 2025

SV Waldhof: "Licht im Tunnel" bei Boyd – Sorgen um Voelcke

Artikelbild:SV Waldhof: "Licht im Tunnel" bei Boyd – Sorgen um Voelcke

Vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund II (Samstag, 14 Uhr) gibt es beim SV Waldhof Mannheim gute und schlechte Nachrichten. Während Terrence Boyd schon wieder individuell trainiert, fällt Sascha Voelcke mit einem "irrsinnigen Bluterguss" erstmal aus.

Trares will bei Boyd nichts überstürzen

Schon seit Mitte Dezember ist Terrence Boyd beim SV Waldhof nach einem Mittelfußbruch ohne Einsatz, nun sei beim Stürmer ein "Licht im Tunnel" zu erkennen, wie Trainer Bernhard Trares bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag sagte. Unter der Woche konnte der 34-Jährige erstmals wieder ein Teiltraining absolvieren. "Gestern hat er das erste Mal ein Passspiel mitgemacht", berichtete der 59-Jährige. Wann Boyd wieder einsatzfähig ist, dazu wollte Trares aber keine Prognose abgeben.


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"Wir werden das jetzt weiter beobachten. Denn das letzte Mal, als er wieder auf dem Platz stand, hat er Schmerzen am Fuß gehabt. Es nützt uns ja nichts, wenn er jetzt einen Tag mittrainiert und dann für die ganze Saison ausfällt. Wir müssen da schon vernünftig rangehen und dürfen nichts überstürzen", so der 59-Jährige. "Wir haben noch schwere Spiele und wir brauchen ihn noch." Boyd selbst sei "natürlich heiß", auch wenn sein Fitnessstand gelitten habe. "Aufgrund seines Mittelfußbruchs konnte er natürlich nicht viele Laufeinheiten machen." Nicht verlernt, da war sich Trares sicher, habe der Angreifer aber seine Präsenz im Strafraum. In ein paar Wochen wird er diese auch wieder im Spiel zeigen können.

"Irrsinniger Bluterguss" bei Voelcke

Dagegen fällt Sascha Voelcke vorerst aus. Trares zufolge habe der Verteidiger durch einem Schlag auf den Oberschenkel einen "irrsinnigen Bluterguss" erlitten, der ganze Oberschenkel sei schwarz. Zuletzt habe Voelcke keine Beugung mit dem Knie machen können, "weil es da natürlich dann überall hinläuft". Nach Einschätzung des 59-Jährigen ist eine Ader geplatzt. "Deshalb musst du schon gucken, dass das mit einer Lymphdrainage auch vernünftig abtransportiert wird. Denn die Gefahr ist, dass es verknöchert." Wie lange der 23-Jährige ausfallen wird, ist noch offen. Für Samstag ist er ebenso keine Option wie Malte Karbstein und Omar Hanin, zudem ist der Einsatz von Lukas Klünter (krank) noch fraglich.

Über das vergangene Wochenende hatte Trares der Mannschaft zwei Tage freigegeben, damit die Spieler abschalten können – offenbar mit Erfolg. Beim Wiedereinstieg ins Training "hat man gemerkt, dass ein bisschen mehr Kopffrische da ist". Auch die Freude auf das Training habe der Waldhof-Coach bei seinem Team vernommen, nachdem in den letzten Wochen schon "ein bisschen Druck" auf der Mannschaft gelastet habe. Mit 13 Punkten aus den letzten sechs Partien haben sich die Buwe im Tabellenkeller etwas befreien können, wenngleich der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nur zwei Zähler beträgt.

"Sind gefordert, zu Hause sofort loszulegen"

Entsprechend soll am Samstag gegen Dortmund II ein Heimsieg her. Trares erwartet ein "schwieriges Spiel", da der BVB für eine zweite Mannschaft "relativ erfahren" sei. "Das ist eine sehr spielstarke und robuste Mannschaft." Der Waldhof will dagegenhalten: "Wir sind gefordert, zu Hause sofort loszulegen, die Leute hinter uns zu bringen und eine gute Stimmung ins Stadion zu bringen." Über 17.500 Tickets – darunter 10.000 Freikarten – sind bereits abgesetzt, somit wartet die größte Kulisse in dieser Saison.

Dennoch warnte Trares davor, "zu euphorisch" in die Partie zu gehen, um nicht in einen Konter zu laufen. "Kontrollierte Offensive" lautet die Herangehensweise. Anders als Sportchef Anthony Loviso plant der 59-Jährige indes nicht zweigleisig: "Wir konzentrieren und total auf die 3. Liga. Alles andere ist für mich Blödsinn. Ich bin überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen – auch, wenn es schwer wird." Mit einem Sieg gegen Dortmund würde Mannheim dem Vorhaben ein Stück näherkommen.

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