Topelf der größten Rotsünder: Diese Truppe kennt sich mit Arschkarten aus | OneFootball

Topelf der größten Rotsünder: Diese Truppe kennt sich mit Arschkarten aus | OneFootball

Icon: OneFootball

OneFootball

Moritz Oppermann·3. April 2025

Topelf der größten Rotsünder: Diese Truppe kennt sich mit Arschkarten aus

Artikelbild:Topelf der größten Rotsünder: Diese Truppe kennt sich mit Arschkarten aus

Sie sorgt für Wut, Freude, Entsetzen und hat schon das ein oder andere Fußballspiel auf den Kopf gestellt. Heute vor 54 Jahren wurde in der Bundesliga erstmals die rote Karte gezeigt. Zur Feier des Tages darf eine Topelf aus den größten Rotsündern der Fußballgeschichte nicht fehlen.

Tor

Jens Lehmann

Artikelbild:Topelf der größten Rotsünder: Diese Truppe kennt sich mit Arschkarten aus

📸 GABRIEL BOUYS - 2006 AFP


OneFootball Videos


Während er heutzutage nur noch auf den Grundstücken seiner Nachbarn wütet, sorgte Jens Lehmann als Profi auch gerne mal auf dem Platz für Unmut. Besonders beispielhaft: Das Champions-League-Finale 2006. Nach nur 18 Minuten flog der Keeper nach einer Notbremse vom Platz. Bis heute sah nur ein weiterer Spieler in einem europäischen Pokalfinale eine rote Karte.

Abwehr

Sergio Ramos

Natürlich darf ein Sergio Ramos in dieser Elf nicht fehlen. Der Verteidiger flog in seiner Karriere bereits unfassbare 30-mal vom Platz. Nur ein Spieler sah weltweit häufiger die rote Karte. Das ist mal eine Ansage.

Gerardo Bedoya

Du hast dich gefragt, wer vor Ramos liegt? Er ist es. Gerardo Bedoya wurde im Laufe seiner Karriere 45-mal früher als vorgesehen unter die Dusche geschickt. Unter anderem wurde der Verteidiger nach einem Ellenbogencheck im Bogotá-Derby zwischen Independiente Santa Fe und Millonarios 2012 für 15 Spiele gesperrt. Das musst du erstmal hinbekommen.

Pepe

Artikelbild:Topelf der größten Rotsünder: Diese Truppe kennt sich mit Arschkarten aus

📸 PATRIK STOLLARZ

Der Ex-Madrilene und Europameister von 2016 kann froh sein, dass es über lange Strecken seiner Karriere keinen Videobeweis gab. Pepe war ein Paradebeispiel für einen "dreckigen Spieler". Unvergessen bleibt wohl ein Vorfall aus dem Jahr 2009. Im LaLiga-Spiel gegen Getafe trat der Portugiese zweimal auf den am Boden liegenden Casquero und musste anschließend von seinen Mitspielern vom Gegner heruntergezogen werden.

Mittelfeld

Felipe Melo

Gerissen war auch Mittelfeldspieler Felipe Melo. Der heute 41-Jährige sah in 23 Spielzeiten als Profi stolze 26 Rote Karten.

Roy Keane

Auch wenn Roy Keane nicht ganz so oft die Arschkarte sah, hat er sich einen Platz in der Rotsünder-Elf mehr als "verdient". Im Trikot von Manchester United mähte er Alf-Inge Haaland (ja, das ist Haalands Vater) 2001 als Racheakt so um, dass sich erst sein Kreuzband und wenig später auch die Profikarriere verabschiedeten. Von gewaltfreier Konfliktlösung hält Keane scheinbar nicht viel.

Eric Cantona

Das können wir wohl auch über Eric Cantona sagen. 1995 kickte der United-Profi einen Fan von Crystal Palace mit seinem Fuß um. Die Folge? Cantona wurde für acht Monate gesperrt und hat sich damit einen Platz auf den dunkelsten Seiten der Fußballgeschichtsschreibung gesichert.

Dominik Kohr

Er darf natürlich auch nicht fehlen. Dominik Kohr geht seinen Gegnern in der Bundesliga seit Jahren so richtig auf die Nerven. Das Problem für sein Team und ihn: Er schlägt dabei manchmal etwas über die Stränge. Mit sieben Bundesliga-Platzverweisen liegt er mittlerweile schon auf dem zweiten Platz im All-Time-Buli-Ranking. Vor Kohr liegen nur noch Jens Nowotny und Luiz Gustavo mit jeweils acht Arschkarten.

Edgar Davids

Viele kennen den Niederländer vor allem wegen seiner markanten Brille. Doch der Styling-Experte hatte es auf dem Platz faustdick hinter den Ohren. Der Ex-Barça-Kicker sah im Laufe seiner Karriere 25-mal die Arschkarte. Verwundert es dich, dass Ex-Bondscoach Louis van Gaal ihn liebevoll den "Pitbull" nannte?

Sturm

Luis Suárez

Artikelbild:Topelf der größten Rotsünder: Diese Truppe kennt sich mit Arschkarten aus

📸 DANIEL GARCIA

Nichts gegen Pitbulls, aber sie bieten leider den perfekten Übergang zum Fußball-Beißer schlechthin. Wenn Luis Suárez nicht gerade Traumtore schießt, verliert er im Strafraum auch gerne mal die Nerven. Der Negativhöhepunkt: Die WM 2014. Beim Spiel zwischen Uruguay und Italien biss der Angreifer Giorgio Chiellini in die Schulter. Das blieb natürlich nicht ohne Folgen. Suárez wurde von der WM ausgeschlossen und durfte anschließend vier Monate lang kein Pflichtspiel bestreiten.

Mario Balotelli

"Balotellata" nennt man in Italien die Skandale von Mario Balotelli. Der Angreifer fiel im Laufe seiner Karriere immer wieder durch Ausraster auf und neben dem Platz auf und darf in dieser Elf nicht fehlen.

Trainer

Paulo Fonseca

Artikelbild:Topelf der größten Rotsünder: Diese Truppe kennt sich mit Arschkarten aus

📸 JEFF PACHOUD - AFP or licensors

Auch Coaches sehen im wahrsten Sinne des Wortes manchmal Rot. Besonders Paulo Fonseca ist uns dabei jüngst im Gedächtnis geblieben. Der Lyon-Coach ist Anfang März im Ligaspiel gegen Brest (2:1) komplett eskaliert. Erst schrie er Schiri Benoit Millot an und stellte sich dann Kopf-an-Kopf vor den Unparteiischen. Der Verband sperrte den 52-Jährigen anschließend bis zum 30. November.

In diesem Sinne wünschen wir einen schönen Arschkartentag!


📸 JAVIER SORIANO - 2012 AFP