„Wir müssen in den 90 Minuten und darüber hinaus einfach hellwach sein“ | OneFootball

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FC St. Pauli

·27. Februar 2025

„Wir müssen in den 90 Minuten und darüber hinaus einfach hellwach sein“

Artikelbild:„Wir müssen in den 90 Minuten und darüber hinaus einfach hellwach sein“

...die personelle Situation: „Carlo Boukhalfa hat einen Pferdekuss abbekommen, ihn haben wir heute aus dem Training rausgenommen. Nach einer sehr intensiven Einheit gestern haben wir Connor Metcalfe heute ebenfalls rausgenommen. Er wird morgen wieder komplett dabei sein. Philipp Treu war leicht angeschlagen, hat aber wieder mittrainiert. Bei Lars Ritzka sind wir im ständigen Austausch. Er hat trainiert und man wird sehen, ob er spielen kann. Bei Manolis Saliakas war ich sehr überrascht. Er hat echt gut trainiert und hatte gestern mit die höchsten Werte. Er hat gut gearbeitet und ist seiner Zeit voraus. Es kann sein, dass er schon wieder im Kader steht. Robert Wagner hat seine ersten Schritte mit der Mannschaft gemacht und die Einheiten gut absolviert.“

...Eric Smith, der in Mainz erstmals wieder auf der Sechs gespielt hat: „Man kann schon sagen, dass vieles gepasst hat. Es war eine der besten Halbzeiten von uns in dieser Saison. Eric hatte am Anfang ein bisschen Probleme mit dem Nachschieben, gerade was die Restverteidigung betrifft. Das wurde mit zunehmender Spieldauer aber immer besser.“


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...eine veränderte Stimmung innerhalb der Mannschaft: „Niederlagen fühlen sich immer hart an. Wenn man die Saison Revue passieren lässt, haben wir bei den ersten drei Niederlagen Lehrgeld bezahlt. Ich finde, dass wir erwachsener geworden sind – sowohl mit als auch gegen den Ball. Das sieht sehr stabil aus. In den Gesprächen mit den Jungs hatte ich nicht das Gefühl, dass sie nervös sind, weil es nur noch elf Spiele sind. Wir alle wissen, dass wir einen kleinen Vorsprung haben, uns für den aktuell aber nichts kaufen können. Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und die nötigen Punkte holen, ist es egal, was hinter uns passiert.“

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...Gegner Borussia Dortmund: „Sie hatten Probleme, haben sich durch das 6:0 gegen Union Berlin vielleicht ein bisschen freigeschwommen. Ob das eine Spiel aber aussagekräftig ist, wird man sehen. Im Hinspiel haben sie ihre Spielweise angepasst und versucht, über die Außen mit Flanken reinzukommen. Wir müssen jetzt auch wieder aufpassen. Pascal Groß als zentraler Spieler hat letzte Woche mit vier Vorlagen dominiert. In der Analyse, was wir machen und welche Räume wir erkennen müssen, werden wir wieder auf ein paar Sachen hinweisen. Dortmund hat seine Stärken mit der hohen Geschwindigkeit im Umschaltspiel. Vorne haben sie mit Serhou Guirassy einen Zielspieler, der die Bälle gut festmacht. Wir müssen in den 90 Minuten und darüber hinaus einfach hellwach sein. Im Hinspiel haben wir uns nicht so schlecht präsentiert und hätten was mitnehmen können, wenn nicht sogar müssen.“

...die Auswärtsschwäche des BVB: „Die kann man nicht wegdiskutieren. Wir wollen unseren Teil beitragen, dass es so bleibt und sie sich auswärts von der ersten Minute an unwohl fühlen. Wir wollen die Zweikämpfe mit einer gewissen Schärfe und Galligkeit gewinnen und ihnen dadurch die Lust nehmen. Im Hinspiel waren wir 'ugly' und das wollen wir jetzt auch wieder sein.“

...das Thema Toreschießen: „Es ist eine Aufgabe des Trainerteams, sich darüber Gedanken zu machen, und die machen wir uns. Wir hinterfragen uns täglich und versuchen, Lösungen zu finden. Wir sind selbstkritisch und wissen, dass wir mehr rausholen müssen. Wichtig war mir mit Blick auf die Spiele gegen Freiburg und Mainz, dass wir uns gegen zwei sehr defensivstarke Mannschaften eine Vielzahl von Chancen herausgearbeitet haben. Jetzt geht es darum, den letzten Punkt zu finden. Wir haben uns bestimmte Szenen angeschaut und angesprochen, wie wir mit mehr Überzeugung in die Bälle reingehen. Es geht auch um Selbstvertrauen, das holt man sich auch durch bestimmte Trainingsformen. Ich bin weiterhin guter Dinge, dass wir wieder zu mehr Toren kommen und den Bock umstoßen.“

(hb)

Fotos: Witters

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