WolfsBlog
·29. März 2025
Zesiger und Jenz planen keine Zukunft bei den Wölfen

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·29. März 2025
Der VfL Wolfsburg muss sich in der kommenden Saison ohne zwei ehemalige Defensivakteure arrangieren: Cedric Zesiger und Moritz Jenz werden nicht nach Niedersachsen zurückkehren. Beide Abwehrspieler hatten den Klub im Sommer verlassen, um andernorts mehr Spielpraxis zu sammeln – mit Erfolg.
Cedric Zesiger (26) wechselte nach nur einer Saison in Wolfsburg zum FC Augsburg. Beim FCA erwies sich der Schweizer als eine der Schlüsselfiguren in der Defensive. Unter seiner Mitwirkung kassierte Augsburg in acht Spielen kein einziges Gegentor – ein beachtlicher Wert, der die Qualitäten des Innenverteidigers unterstreicht.
Während Wolfsburg mit Defensivproblemen kämpft, soll eine Rückkehr des 1,94 Meter großen Abwehrspielers mehr als unwahrscheinlich sein. Laut Kicker schließt Zesiger eine Rückkehr nach Wolfsburg aus. Zudem besitzt Augsburg eine Kaufoption. Ob diese gezogen wird, ist laut Kicker aber noch offen. Die Fuggerstädter dürften sich aber gut überlegen, ob sie den formstarken Verteidiger langfristig binden.
Ähnlich sieht die Situation bei Moritz Jenz (25) aus. Der Innenverteidiger kam im Sommer 2023 aus Lorient zum VfL Wolfsburg, verließ den Klub jedoch bereits nach einem Jahr wieder leihweise in Richtung Mainz 05. Dort findet Jenz mehr Einsatzzeiten und hat sich als Stammkraft etabliert.
Auch bei ihm stehen die Zeichen klar auf Abschied. “Dass noch mehr als das eine Jahr im Dress der Wölfe hinzukommt, ist unwahrscheinlich”, berichtet der Kicker. Jenz zieht es nicht zurück nach Niedersachsen, sodass sich die Wolfsburger Verantwortlichen wohl nach neuen Abwehrspielern im Sommer umschauen werden.
Mit den Absagen von Zesiger und Jenz steht der VfL Wolfsburg vor der Herausforderung, seine Defensive neu auszurichten. Angesichts einer bisher wackeligen Saisonleistung dürfte die Suche nach Verstärkungen für die Innenverteidigung in den kommenden Transferperioden hohe Priorität haben. Im letzten Sommer hatte der VfL Wolfsburg kurz vor Toreschluss Denis Vavro vom FC Kopenhagen quasi als Notnagel ausgeliehen. Der VfL soll über eine Kaufoption von 2 Millionen Euro verfügen. Vavro würde damit zum Schnäppchen werden. Es bleibt abzuwarten, ob die Wölfe den 28-Jährigen festverpflichten.