SV Werder Bremen
·27 February 2025
"Entscheidend ist auf dem Platz"
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SV Werder Bremen
·27 February 2025
Nach vier Februar-Niederlagen braucht Werder ein Erfolgserlebnis (Foto: WERDER.DE).
Der SV Werder möchte am Samstag (live auf Sky und im Live-Ticker auf WERDER.DE) im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg den Turnaround hinlegen. Vor der Begegnung gegen die Niedersachsen beantwortetete Cheftrainer Ole Werner auf der Pressekonferenz (Personal-Update) die Fragen der Journalist*innen. Der 36-Jährige sprach dabei über...
…das Pokal-Ausscheiden: „Wir haben das Spiel aufgearbeitet und gestern darüber gesprochen. Du hast emotional mehr damit zu kämpfen als bei einem Ligaspiel, weil die Reise beendet ist. Es war gestern allen anzumerken, dass wir eine Chance liegenlassen haben. In zwei Tage wartet aber das nächste Spiel auf uns, auf das wir uns vorbereiten müssen.“
…Julian Malatini: „Wir haben ihn gestern in Ruhe gelassen, weil er offensichtlich sehr geknickt war. Ich werde heute mit ihm sprechen, natürlich weiß er, dass er kein gutes Spiel gemacht hat. Wir sind aber nicht wegen einem Spieler ausgeschieden, sondern sind alle mit im Boot. Die Erfahrung wird ihn im Rückspiegel stärken und besser machen.“
…die Wirkung der Situation auf ihn persönlich: „Ich habe seit über drei Jahren 24/7 Werder im Kopf. Natürlich gewinnen wir lieber Spiele, es ist aktuell keine Zeit, in der wir überschwänglich über die Flure laufen. Es ist mein Job, mit der Mannschaft zu arbeiten, sie bestmöglich einzustellen und Antworten zu finden, um positive Ergebnisse einzufahren.“
…klare Worte vergangener Tage: „Das sind viele Dinge, die in den Momenten zur Sprache kommen, wo keine Erfolgserlebnisse da sind. Ich habe nichts dagegen, wenn das hart angesprochen wird, es muss aber in einer Art und Weise passieren, dass wir zwei, drei Tage später wieder alles füreinander tun. Entscheidend ist, sich danach zusammenzuraufen und als Einheit auf dem Platz zu stehen. Im Moment reden wir viel, entscheidend ist auf dem Platz.“
…die Probleme: „Wenn wir keine Probleme in den Griff bekommen, haben wir keine guten Karten, Spiele zu gewinnen. Die Themen, die momentan nach außen dringen, sind nicht wahnsinnig neu. Damit bin ich seit zweieinhalb Jahren immer wieder beschäftigt und sie haben uns nicht davon abgehalten, erfolgreich zu sein. Wichtig ist, dass wir uns vor Augen halten, dass wir in der Vergangenheit in der Lage waren, Dinge zu ändern.“
????️ #Werner zum Personal: "Marco #Friedl macht gute Fortschritte, ist aber erstmal noch keine Option. Romano #Schmid hat es schon richtig erwischt. #Zetterer, #Grüll & #Alvero sind am Kränkeln, da bin ich aber optimistisch fürs Spiel, kann da aber noch nichts final zu sagen." #Werder | #SVWVFL[image or embed]— SV Werder Bremen (@werder.de) 27. Februar 2025 um 11:14
…die Stimmung im Stadion am Samstag: „Ich hoffe, dass sie mit der gewohnten Unterstützung sein wird. Wichtig ist für alle zu wissen, dass es nur gemeinsam geht, auch wenn alle gedacht haben, dass wir einen Schritt weiter sind. Gerade in dieser Situation brauchen wir die Unterstützung, die wir in jedem Spiel haben. Entscheidend ist, dass wir was dafür tun. Wir müssen in jedem Fall entschlossen und kämpferisch auftreten – das haben wir in Bielefeld zu spät gemacht.“
…Gegner VfL Wolfsburg: „Sie sind individuell und mannschaftlich ein Team mit hoher Qualität. Sie sind deutlich weiter als noch im Hinspiel, spielen sehr gradlinig und mit direktem Weg zum Tor nach vorne. Wir müssen uns über diszipliniertes Defensivverhalten ins Spiel arbeiten und trotzdem im Ballbesitz unsere Momente finden. Zudem brauchen wir eine gute Restverteidigung, weil sie ein gutes Umschaltspiel haben.“
…Mio Backhaus: „Erstmal gehe ich gleich hoch und schaue, was Zetti genau hat. Jeder muss bereit sein, zu spielen – Mio ist es auch. Er erfüllt die Rolle als Nummer 2 so, wie man sich das vorstellt und das ist das normale Torhüterleben. Trotzdem hoffe ich, dass Zetti morgen wieder auf dem Platz steht und Samstag auch spielen kann.“
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