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·2 April 2025
Leart Pacarada: „Wir sind schon da, wo wir glauben, stehen zu müssen“

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Simon Bartsch
02. April 2025
Nach dem Erfolg über den SC Paderborn stehen die Kölner auf Platz eins. Der Rang soll am kommenden Wochenende gefestigt werden. Am Mittwoch äußerte sich dazu der Linksverteidiger des 1.FC Köln: Das sagt Leart Pacarada vor dem Spiel gegen Hertha BSC sowie zu dem Umgang mit Kritik und seiner Rolle als Innenverteidiger.
Leart Pacarada vom 1. FC Köln
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So richtig glücklich verlief der Start in das Vorhaben in der Innenverteidigung nicht. Leart Pacarada sah zunächst einige Male die Rücklichter seiner Gegenspieler. Doch der nominelle Linksverteidiger biss sich in die Begegnung gegen den SC Paderborn und verteidigte gerade in der Box im direkten Duell gegen die Offensive der Ostwestfalen gefühlt alles weg. Gerade in der hitzigen Schlussphase wuchs der Nationalspieler des Kosovo über sich hinaus. Der 29-Jährige nahm die ungewohnte Rolle ein, weil gefühlt die gesamte Innenverteidigung verletzt, erkrankt oder angeschlagen war. „Ich habe es ja schon mal gegen Kaiserslautern gemacht. Von daher war es nicht komplett neu. Mit dem Ball war ich ja auch breit unterwegs. Ich habe mich da relativ wohl gefühlt. Ich habe die Rolle gerne angenommen“, sagte Pacarada am Mittwoch nach der Trainingseinheit.
Auch Dank der Hilfe des Abwehrspielers rettete der FC einen wichtigen 2:1-Erfolg über die Zeit. Einen Erfolg, der vor dem Spiel aufgrund der Verletzungslage, aber auch der Statistiken gegen Mannschaften aus der Top-Sechs vielleicht nicht so abzusehen gewesen war. „Dass wir intern an einen Sieg geglaubt haben, ist ja auch klar. Das Selbstvertrauen haben wir. Wir haben trotzdem so ein bisschen das Gefühl – auch so drumherum – , dass man uns das nicht ganz zutraut“, so Pacarada, der insofern auch von einer Genugtuung sprach. Vor allem aber war es auch etwas für das Selbstvertrauen. „Du fährst zu einer Mannschaft, die viele Siege in den vergangenen Wochen geholt hat und vor Selbstvertrauen strotzt und in den vergangenen Wochen einige große Mannschaften geärgert hat. Dann liegst du auch 1:0 zurück und drehst es in einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Und das mit einem guten Schritt nach vorne, was das fußballerische angeht“, sagt der Linksverteidiger.
Der FC sammelte wichtige Big Points, hat nun ein kleines Polster auf die Nicht-Aufstiegsplätze. „Wir sind schon da, wo wir glauben, stehen zu müssen“, sagt Pacarada. Dabei gab es in den vergangenen Wochen doch deutliche Kritik an der Kölner Spielweise. Die offensive Wucht aus dem ersten Saisondrittel ist verloren. „Man versucht natürlich, den bestmöglichen Fußball zu spielen. Trotzdem musst du ja die Punkte holen. Man kann es nicht jedem recht machen. Auch wir sehnen uns nach manchen Spielen nach einem besseren Fußball“, sagt Pacarada und dennoch stehen unterm Strich der Erfolg und drei wichtige Punkte. „Wir haben am Samstag einen riesen Schritt gemacht und können am Samstag den nächsten Big Point holen.“ Dann geht es im Heimspiel gegen Hertha BSC.
„Es wird ein sehr umkämpftes und wohl auch ausgeglichenes Spiel. Wir hatten schon zwei Duelle gegen die Hertha, die wir ziehen konnten. Wir wissen, worum es geht. Am Ende geht es darum, wie gegen jede andere Mannschaft, bei uns zu bleiben und unsere Tugenden auf den Platz zu bringen“, sagt der Routinier. Mit einer Niederlage wäre der nächste Schritt gegangen. Doch Pacarada mahnt: „Man weiß, wie schnell es in beide Richtungen gehen kann. Von daher tun wir auch gut daran, die Tabelle ein wenig außer Acht zu lassen.“ Der Fokus soll nur auf den kommenden Gegner gerichtet werden. Pacarada wird dann wohl wieder auf die Außenbahn ausweichen.