fussballeuropa.com
·5 de abril de 2025
BVB bei Wunschspieler Rayan Cherki offenbar mit schlechten Karten

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·5 de abril de 2025
Dass Rayan Cherki weiterhin als Wunschspieler von Borussia Dortmund gilt, ist inzwischen klar. Doch im Gegensatz zum vergangenen Transferfenster haben sich die Vorzeichen grundlegend geändert. Die Chancen des BVB sind damit offenbar nicht sonderlich hoch.
Bei dem Bestreben, Rayan Cherki im Sommer zum Königstransfer zu machen, hat Borussia Dortmund offenbar nicht die beste Ausgangslage. Wie Sky-Reporter Patrick Berger berichtet, herrscht seit dem geplatzten Wechsel im vergangenen Transferfenster Funkstille zwischen dem BVB und Olympique Lyon. Durch den Wirbel im Januar sei das Verhältnis der beiden Klubs immer noch belastet, heißt es weiter.
Damals bemühten sich die Westfalen nach Ansicht von OL-Besitzer John Textor zu spät um Cherki, weshalb der US-Milliardär einen Wechsel trotz Vereinbarung mit dem Spieler, wonach dieser bei einem Angebot von 22,5 Millionen Euro wechseln darf, platzten ließ. Auch das Management des 21-Jährige sei laut Berger in Bezug auf den BVB verstimmt.
Dennoch soll Schwarz-Gelb weiterhin darum bemüht sein, Cherki im dritten Anlauf nach Dortmund zu lotsen. Doch die beschriebenen Komplikationen machen die Angelegenheit nicht gerade einfacher. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass sich die Ablöseforderung inzwischen geändert hat. Berger zufolge liegt das Preisschild nicht mehr bei 22,5, sondern bei mindestens 30 Millionen Euro.
Ob die Westfalen eine solche Summe aufbringen wollen – und dann auch noch den Zuschlag erhalten – bleibt abzuwarten. Denn Cherki hat mit seinen Leistungen längst dafür gesorgt, dass auch andere Klubs seine Situation genaustens beobachten. Unter anderem Manchester United soll interessiert sein.
Sollte der BVB am Ende tatsächlich leer ausgehen, hätte man offenbar bereits eine Alternative im Blick. Erst kürzlich wurde über das Interesse an dem norwegischen Wunderkind Sverre Nypan berichtet, der im Sommer für rund 15 Mio. Euro auf den Markt kommt. Doch Wunschlösung bleibt bis auf weiteres der Franzose, der aktuell bei acht Toren und 18 Vorlagen steht.