Festgefahrene Situation: So lief die Müller-Entscheidung der Bayern-Bosse | OneFootball

Festgefahrene Situation: So lief die Müller-Entscheidung der Bayern-Bosse | OneFootball

Icon: FCBinside.de

FCBinside.de

·2 de abril de 2025

Festgefahrene Situation: So lief die Müller-Entscheidung der Bayern-Bosse

Imagen del artículo:Festgefahrene Situation: So lief die Müller-Entscheidung der Bayern-Bosse

Thomas Müller wird offenbar keinen neuen Vertrag beim FC Bayern erhalten. Nun kommen weitere Details zu dieser Entscheidung ans Licht.

Die Entscheidung über Thomas Müllers Zukunft beim FC Bayern ist nach Informationen der Sport BILD intern bereits gefallen. Zwar soll laut dem Bericht in dieser Woche noch ein abschließendes Gespräch zwischen dem Spieler und der Klubführung stattfinden, doch ein neues Vertragsangebot wird es demnach nicht mehr geben. Der Verein plane ohne den 35-Jährigen. Nun liegt es an Müller selbst, ob er seine Karriere beendet oder noch einmal für einen anderen Klub aufläuft.


OneFootball Videos


Wie die Sport BILD berichtet, ist die aktuelle Entwicklung für Müller überraschend gekommen. Noch im November soll ihm Sportvorstand Max Eberl signalisiert haben, dass der Klub grundsätzlich an einer Verlängerung interessiert sei. Müller habe sich daraufhin Bedenkzeit bis zum Frühjahr erbeten, um eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft zu treffen. Der Wunsch, aktiv zu bleiben, sei weiterhin vorhanden gewesen – jedoch nicht um jeden Preis.

In Gesprächen mit Trainer Vincent Kompany sollen Eberl und Sportdirektor Christoph Freund zuletzt das weitere Vorgehen abgestimmt haben. Kompany schätzt Müller laut dem Bericht zwar menschlich sehr und würdigt seinen Einfluss auf die Mannschaft, habe aber deutlich gemacht, dass sich seine Einsatzzeiten im kommenden Jahr nicht erhöhen würden – sogar eher im Gegenteil.

Müller rechnete wohl mit Bayern-Angebot

Ein weiteres Treffen fand offenbar in der vergangenen Woche statt – diesmal zwischen Jan-Christian Dreesen und Vertretern aus Müllers Umfeld. Laut Sport BILD hat der Vorstandsvorsitzende in diesem Gespräch auf die finanziellen Rahmenbedingungen verwiesen, die eine Vertragsverlängerung unmöglich machen würden. Müller zählt mit kolportierten bis zu 17 Millionen Euro Jahresgehalt zu den Topverdienern des Kaders. Vor dem Hintergrund eines verschärften Sparkurses und der enormen Ausgaben der vergangenen Jahre sei eine Weiterbeschäftigung des Routiniers nicht darstellbar gewesen.

Noch im Januar hatte Eberl öffentlich gesagt, Gespräche mit Müller würden „maximal fünf Minuten“ dauern, wenn dieser bleiben wolle. Müller habe deshalb nach Angaben der Sport BILD mit einem klaren Angebot gerechnet – selbst zu reduzierten Konditionen. Stattdessen sei ihm mitgeteilt worden, dass der Verein nicht mehr mit ihm plane.

Auch wenn sportlich kein Platz mehr für Müller sei, will der FC Bayern dem langjährigen Leistungsträger laut dem Bericht einen würdigen Abschied ermöglichen. Ein Abschiedsspiel soll Müller auf jeden Fall bekommen, dieses wurde offenbar schon in seinem laufenden Vertrag festgeschrieben.

Ver detalles de la publicación