REAL TOTAL
·26 de marzo de 2025
Nationalmannschaft: Fünf Mal 180 Minuten und mehr, Camavinga ausgeruht

REAL TOTAL
·26 de marzo de 2025
Dauerbrenner wie Mbappé, Rüdiger und Vinícius sammelten erneut viele Minuten – Fotos: getty images
Das war sie: die erste Länderspielpause des Jahres. Die letzte der Saison – also der regulären Saison. Denn wenn Anfang Juni die Klubs wieder Spieler abstellen müssen, ist der letzte Klub-Wettbewerb nicht mehr fern: Am 18. Juni beginnt für Real Madrid die Klub-WM. Ob auch davor noch 16 Stars verreisen werden? So viele Nationalspieler wurden nämlich jetzt im März berufen.
Von Länderspielpause kann also kaum die Rede sein, auch wenn vier Spieler kaum bis gar nicht eingesetzt wurden: Arda Güler kam aufgrund einer Sperre nur auf 64 Minuten, Endrick wurde ebenfalls nur einmal eingesetzt (45 Minuten), Eduardo Camavinga zwei Mal kurz eingewechselt (41 Minuten), während Raúl Asencio auf sein Debüt in der spanischen Nationalmannschaft noch warten muss – im ersten Länderspiel stand er nicht im Kader, im zweiten saß er 120 Minuten auf der Bank.
Erholung für vier Stars, wobei auch Thibaut Courtois bei seinem Belgien-Comeback nur einmal im Tor stand und so auch wegen leichter Probleme „nur“ 90 Minuten sammelte, dafür waren elf andere Stars in beiden Partien eingesetzt. So kommen sogar fünf Profis auf 180 oder mehr Minuten: Brahim Díaz und Andriy Lunin kommen auf die runde Zahl von jeweils 180 Minuten, Vinícius Júnior sammelte sogar noch etwas mehr, weil er gegen Kolumbien erst in der zwölfminütigen Nachspielzeit traf und ausgewechselt wurde. Und dann wären da noch Kylian Mbappé und Aurélien Tchouaméni: erst 90, dann nochmal 120 Minuten inklusive Elfmeterschießen gegen Kroatien, wobei beide vom Punkt aus trafen.
Viel mehr individuelle Erfolgserlebnisse gab es nicht, auch wenn Jude Bellingham eine schicke Vorlage und Arda Güler ein genauso schickes Tor zeigte. Speziell Luka Modrić dürfte sich aufgrund des Ausscheidens gegen Frankreich die Länderspielpause anders erhofft haben, auch die Brasilianer kehren nach der 1:4-Demontage gegen Erzrivale Argentinien geknickt nach Madrid zurück, gleiches bei Federico Valverde, der in der WM-Qualifikation nur einen Punkt und kein Tor seiner Nationalmannschaft bejubeln konnte.
Diese „Parón“ hat sich also nicht nur aus Belastungssicht kaum gelohnt, weswegen Carlo Ancelotti nun wie üblich gut abwägen muss. Denn gegen Leganés (Samstag, 21 Uhr) sollte trotzdem eine schlagkräftige Truppe aufgestellt werden, um sich warmzuschießen für das Rückspiel im Copa-Halbfinale am Dienstag, aber speziell Dauerbrennern wie Valverde, Mbappé oder auch Antonio Rüdiger könnte einer Pause nach der „Pause“ auch nicht schaden. Nach der Trainings-Rückkehr am Dienstag stehen dem Italiener noch drei Einheiten zur Verfügung, auch wenn die Südamerikaner wie üblich erst am Donnerstag zurückerwartet werden, um zu beurteilen, wer wie fit oder angeschlagen ist. Immerhin hat der berüchtigte „FIFA-Virus“ scheinbar nicht beziehungsweise nur minimal zugeschlagen, so kehrte scheinbar nur Thibaut Courtois leicht angeschlagen zurück, ein Einsatz gegen Leganés soll aber möglich sein. Aber auch das werden die nächsten Tage erst zeigen.
Verwandte Beiträge
Es wird wieder im Kreise der Mannschaft trainiert. Seit dem 14. März hatte es keine richtige... weiterlesen