Geheimplan enthüllt: So will der FC Bayern Thomas Müller doch halten | OneFootball

Geheimplan enthüllt: So will der FC Bayern Thomas Müller doch halten | OneFootball

Icon: FCBinside.de

FCBinside.de

·4 April 2025

Geheimplan enthüllt: So will der FC Bayern Thomas Müller doch halten

Gambar artikel:Geheimplan enthüllt: So will der FC Bayern Thomas Müller doch halten

Die Zeichen stehen auf Abschied: Thomas Müller wird den FC Bayern im Sommer wohl verlassen. Nach BILD-Informationen ist die Entscheidung schon gefallen, dass der Weltmeister von 2014 keinen neuen Vertrag mehr erhält. Hinter dem bevorstehenden Bruch stehen klare sportliche, wirtschaftliche und kommunikative Gründe.

Zweimal traf sich die Bayern-Führung in der Länderspielpause unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit Müller, um über seine Zukunft zu sprechen. Die Quintessenz: Müller wurde kein neues Angebot unterbreitet – eine Entwicklung, die den 35-Jährigen überrascht haben soll. Denn eigentlich wollte er seine beeindruckende Laufbahn an der Isar um eine weitere Saison verlängern.


Video OneFootball


Wie die BILD enthüllt hat, kam es am Mittwoch zu einem weiteren Treffen mit Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen. Das Ergebnis: Müller wird kein neues Vertragsangebot erhalten und den Verein im Sommer verlassen.

Kompany lobt – aber stellt klar: Keine Einsatzgarantie

Gambar artikel:Geheimplan enthüllt: So will der FC Bayern Thomas Müller doch halten

Foto: IMAGO

Vor allem Trainer Vincent Kompany spielt in der Entscheidung eine Schlüsselrolle. Der Belgier schätzt Müller sehr, erkennt seinen Einfluss auf das Mannschaftsgefüge, doch sportlich plant er nicht mehr mit dem Routinier als Stammkraft. Laut BILD machte Kompany in internen Gesprächen deutlich, dass Müller nicht mit mehr Spielzeit rechnen dürfe – im Gegenteil.

Und genau da liegt das Problem: Müller gehört mit bis zu 17 Millionen Euro Jahresgehalt zu den Spitzenverdienern beim FCB. Für einen Joker ist das wirtschaftlich schwer vertretbar, vor allem vor dem Hintergrund des von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen eingeforderten Sparkurses.

Auch Uli Hoeneß hat zur Eskalation beigetragen. Der Ehrenpräsident sprach in mehreren TV-Formaten offen darüber, dass Müller seine Karriere beenden solle – seine Joker-Rolle sei „seiner Karriere unwürdig“. Aussagen, die im Müller-Lager gar nicht gut angekommen sein sollen. Der Wunsch des Spielers: Wertschätzung – nicht öffentliche Druckausübung.

Müller als Bayern-Botschafter in den USA

Doch trotz der sportlichen Trennung wollen die Bayern ihr Urgestein nicht komplett verlieren. Intern gibt es laut BILD Überlegungen, Müller zum Partnerklub Los Angeles FC zu transferieren – ein Jahr MLS, eingebunden ins Bayern-Netzwerk, verbunden mit einer Botschafterrolle in den USA. Ein strategischer Schritt, um Müller eine würdige Bühne zu bieten und gleichzeitig den US-Markt weiter zu erschließen. Für Müller wäre es ein sanfter Übergang – raus aus München, aber nicht raus aus dem „Mia san mia“-Kosmos.

Ob er dieses Angebot annimmt, ist ungewiss. Nach dem enttäuschenden Umgang in den vergangenen Wochen soll er schwer ins Grübeln geraten sein.

Lihat jejak penerbit