fussballeuropa.com
·5 April 2025
Real Madrid: Dean Huijsen wird vor Wechsel gewarnt – Barça als Alternative?

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·5 April 2025
Dean Huijsen (19) zählt zu den begehrtesten Abwehrtalenten Europas. Real Madrid soll zum Beispiel bereits seine Fühler nach dem Innenverteidiger des AFC Bournemouth ausgestreckt haben. Doch ein früherer Mentor riet dem Youngster nun von einem Transfer zu den Königlichen ab.
Bevor Huijsen 2021 zu Juventus Turin wechselte, hat der spanische Nationalspieler sechs Jahre lang in der Jugend des FC Malaga gekickt. Juan Gutierrez (45) gehörte damals zum Coaching Staff des Teams und warnte seinen ehemaligen Schützling jetzt vor einem Wechsel zu Real Madrid.
"Dean wird ein Anführer sein, egal wohin er geht. Er ist ein einmaliger Spieler", erklärte der frühere Mittelfeldspieler gegenüber der Sun. "In seinem Alter gibt es nur noch wenige solcher Spieler, deshalb weiß ich nicht, inwieweit ein Transfer zu Real eine gute Option wäre."
Im Bernabeu sei der Konkurrenzkampf schließlich brutal. "In Madrid träfe er auf Eder Militao und Antonio Rüdiger in seinem zweiten Frühling. Die beiden sind unschlagbar und auch ein genesener David Alaba wäre vor ihm. Carlo Ancelotti ist ein unglaublicher Trainer, aber kein Trainer für junge Spieler – Dean wäre also die vierte Wahl als Innenverteidiger", gab Gutierrez zu bedenken.
Beim FC Barcelona sähe die Welt nach Ansicht des Nachwuchstrainer hingegen schon ganz anders aus. "Barcelona ist das Gegenteil", behauptete Gutierrez. "Sie scheuen sich nicht, auf Spieler aus der Akademie zu setzen, aber bei Real liegt das Problem in der Mentalität des Vereins. Dean muss zu einem Verein mit einer Zukunftsvision und Einsatzzeitgarantien wechseln."
Letztlich sei ein Verbleib beim AFC Bournemouth allerdings wohl "die beste Option". Huijsen ist erst vor der Saison für 15,2 Millionen Euro von Juventus Turin zum Premier-League-Klub gewechselt und unterschrieb an der Südküste Englands einen Kontrakt bis 2030.
Die Transfergerüchte um den Innenverteidiger reißen jedoch weiterhin nicht ab, weil im Sechsjahresvertrag angeblich eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro untergebracht wurde.