Eichner: "Nehmen wir unter dem Strich gerne mit" | OneFootball

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·5 aprile 2025

Eichner: "Nehmen wir unter dem Strich gerne mit"

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Nach drei sieglosen Pflichtspielen in Serie konnte der KSC einen knappen 1:0-Heimerfolg einfahren. Insbesondere aufgrund der weitestgehend überlegen geführten zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung.

Zwei unterschiedliche Anfangsphasen

Der KSC kam gegen Hannover zunächst nicht gut in die Partie, agierte über weite Strecken der Anfangsphase zu passiv und blieb offensiv blass, während die Gäste aus Hannover das Spiel im Griff und mehrere Gelegenheiten zur Führung hatten. KSC-Coach Christian Eichner sah auf der Pressekonferenz nach dem Spiel ebenfalls diese anfängliche Überlegenheit des Kontrahenten: "Wir haben 25 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Vor allem mit Ball hatten wir große Probleme. Wir haben den freien Raum, den freien Mann nicht gesehen, 96 war sehr dominant. Sie hätten zu dieser Zeit schon ein, zwei Möglichkeiten zum Führungstreffer nutzen können", gibt Eichner zu. Im Laufe des ersten Durchgangs steigerte sich der KSC jedoch, konnte die Hochkaräter vor der Halbzeit aber ebenfalls nicht in Tore ummünzen. "Dann kamen wir besser rein, hatten auch eine Großchance", so Eichner bezogen auf die gute Phase vor der Pause.


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In der Anfangsphase der zweiten Hälfte zeigte der KSC ein Kontrastprogramm zu der der ersten Halbzeit. "In der zweiten Halbzeit sind wir dann in den ersten 30 Minuten echt gut aus der Pause gekommen. Ein glücklicher, aber in der Phase verdienter Führungstreffer für uns. Dann haben wir weiter aufs zweite Tor gespielt", lobt der Übungsleiter seine Mannschaft. Ein Dorn im Auge war dem Coach dann wiederum die Schlussphase der Partie. "In den letzten sechs Minuten haben wir es aber nicht mehr souverän gemacht, das lässt den Gegner am Glauben", so Eichner. "Unter dem Strich nehmen wir es heute aber gerne mit".

Startelfdebüt für Ben Farhat

Überraschend war für den ein oder anderen KSC-Fan vielleicht auch die erste Startelfnominierung vom 18-jährigen Louey Ben Farhat. Von dieser Umstellung erhoffte sich Eichner frische Impulse in der Offensive und auch ein unerwartetes Element für den Gegner. "Wir hatten letzte Woche schon mit dem Gedanken gespielt, einfach mal was Frisches vorne reinzustellen. Die Offensive ist auch aktuell der Bereich, wo wir wahrscheinlich momentan im Gegensatz zur Hinrunde größeren Nachholbedarf haben. Wir wollten außerdem auch dem Gegner mal einen anderen Spieler vor die Haustür stellen, den wahrscheinlich die drei da hinten noch nicht so oft gesehen haben. Louey hat sich das durch die ein oder andere Einwechslung verdient, auch wenn da natürlich noch nicht alles perfekt geklappt hat. Aber er hat heute vor allem läuferisch und vom Einsatz her alles gezeigt und hatte seine Aktien drin, um das Spiel in unsere Richtung zu kippen", lobt der Coach seinen Schützling.

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