
Vertikalpass
·3 aprile 2025
VertikalGIF #VfBRBL: Mit Nicki-Takka nach Berlin!

Vertikalpass
·3 aprile 2025
Auf den Tag genau vor zwei Jahren übernahm Sebastian Hoeneß den VfB Stuttgart, der damals auf Platz 18 der Tabelle lag. Seitdem wurden viele Geschichten und viel Geschichte geschrieben. Das 3:1 gegen Leipzig und der Einzug in das Pokalfinale ist eine davon. Funktionäre und auch Fans hatten sich bemüht, die Partie möglichst emotional aufzuladen und was soll man sagen? Es hatte funktioniert!
Alle, die mit einem guten Gefühl in die Partie gegangen waren, sahen sich auch bereits nach 5 Minuten bestätigt: Auf die erste gute Chance durch Maxi Mittelstädt folgte eine Ecke, die von den Leipziger in die Mitte geklärt wurde. Und in der Mitte steht beim VfB nunmal Angelo Stiller, der sich endlich mal ein Herz nahm und das Leder volley ins Netz schweißte. Was. Ein. Tor!
Nach einer ersten starken Viertelstunde kam dann allerdings Leipzig besser ins Spiel – und zu guten Chancen. Doch die Stuttgarter Defensive stand bombensicher und verteidigte konzentriert und leidenschaftlich. Und wenn doch mal was auf das Tor kam, sagte Alex NübelNübelNübel immer wieder: “Not in my house!”
Abgesehen vom 1:0 blieb der VfB allerdings ohne weitere Torchance im ersten Durchgang und so ging es auch in die Halbzeitpause. Die Stimmungslage unter den VfB-Fans: Leicht optimistisch, aber vor allem högschd nervös, ob eine Führung diesmal Bestand haben würde.
Auch in der zweiten Halbzeit gehörten dem VfB die ersten 15 Minuten. Nach 55 Minuten hatte Nick Woltemade eine gute Kopfballchance und nur zwei Minuten später fiel vielleicht eines der schönsten Tore, die wir in letzter Zeit im Neckarstadion gesehen haben: Finn Jeltsch eroberte den Ball, über Jamie Leweling kam der Ball zu Ermedin Demirovic und der spielte einen doppelten Doppelpass mit Nick Woltemade, der dann eiskalt zum 2:0 traf.
Zwei Tore Vorsprung gegen einen Gegner, der zuletzt im Januar(!) auswärts getroffen hatte: Was sollte das schon schief gehen? Genau: Der VfB zeigte mal kurz sein Gesicht, das wir in den letzten Wochen zu oft gesehen hatten. Ata Karazor klärte einen Ball unsauber und in letzter Konsequenz erzielte Sesko den Anschlusstreffer. Da war es wieder, dieses flaue Gefühl in der Magengegend.
Zum Glück erarbeitete sich Leipzig in der Folge keine weiteren hochkarätigen Chancen. Das schaffte aber der VfB und deswegen stand es nach 73 Minuten auf einmal 3:1, weil Jamie Leweling den Ball nach einer Ecke(!) über die Linie drückte. Das zweite Tor nach einem Eckball!
Abgesehen von einem Lattentreffer in der 87. Minute wurde Leipzig dem Tor von Alex Nübel nicht mehr gefährlich und als es nach 90 Minuten immer noch 3:1 stand, wurde den 60.000 im Neckarstadion klar, dass gerade wieder Geschichte geschrieben wurde: Das erste Pokalfinale seit 2013 und die Chance auf den ersten Pokalsieg seit 1997(!).
Was für ein geiler Abend!
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