„Auf jeden Fall“: Selbstbewusster Glatzel glaubt an HSV-Aufstieg | OneFootball

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·05 de abril de 2025

„Auf jeden Fall“: Selbstbewusster Glatzel glaubt an HSV-Aufstieg

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Der HSV marschiert mit Siebenmeilenstiefeln der Bundesliga entgegen. Auch wenn der Nord-Klub noch bescheiden bleibt, äußerte sich vor allem Robert Glatzel selbstbewusst.

Direktor Sport Claus Costa war nach dem deutlichen 3:0 beim 1. FC Nürnberg sichtlich darum bemüht, auf die Euphoriebremse zu treten. „Ich weiß nicht, ob dieser Sieg ein Meilenstein ist“, gab sich Costa im Sky-Interview nach Abpfiff bescheiden. Der 40-Jährige räumte dennoch ein: „Das war heute ein sehr wichtiger Erfolg.“


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Und in der Tat: In der Blitztabelle beträgt der HSV-Vorsprung auf den Relegationsplatz nun immerhin sechs Punkte. Für Robert Glatzel Grund genug, um nach der Partie in Nürnberg durchaus offensiv vom Aufstieg zu sprechen.

„Ich würde auf jeden Fall ‚Ja‘ sagen“, antwortete Glatzel auf die Frage von Sky, ob den Rothosen in dieser Saison endlich die Rückkehr in die Bundesliga gelingen würde. Sein Selbstvertrauen führt der Torjäger dabei auf gleich mehrere Faktoren zurück.

„Wir sind sehr gefestigt, fallen nicht um und können uns in jeder Situation wehren“, zeigte sich Glatzel begeistert. „Wir haben viele verschiedene Waffen und deswegen spricht schon sehr viel für uns.“ Auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Trainerteam hob der 31-Jährige ein weiteres Mal hervor.

„Können sehr zufrieden sein“

Merlin Polzin, Loïc Favé und Co. hatten ihrer Mannschaft während einer kräftezehrenden Trainingswoche auf Mallorca zuvor den viel zitierten „Feinschliff“ verpasst. Und auch wenn die frühe rote Karte des FCN den Rothosen zweifelsohne in die Karten spielte – der Tabellenzweite präsentierte sich im Max-Morlock-Stadion in der Tat bestens vorbereitet.

„Das Trainingscamp in Spanien hat sich ausgezahlt“, bilanzierte Vize-Kapitän Ludovit Reis. „Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt.“

In eine ähnliche Kerbe schlug auch Polzin auf der anschließenden Pressekonferenz. „Wenn man heute die Art und Weise betrachtet, dann können wir sehr zufrieden sein“, stellte der Coach klar, ohne dabei jedoch gänzlich auf Kritik zu verzichten: „Die Phase nach der Roten Karte hat mir nicht so gut gefallen, da haben wir zu langsam gespielt. Das haben wir klar angesprochen, denn wir wollten das Ergebnis nicht nur verwalten.“

Und diese Ansprache sollte Wirkung zeigen: Der HSV brannte nach der Pause ein wahres Chancen-Feuerwerk ab, mit dem 0:3 waren die Franken noch gut bedient. „Im zweiten Durchgang war ich mit der Leistung dann zufriedener“ erkannte auch Polzin an. „Zumal wir das achte Tor nach einer Ecke erzielt haben.“ Eine wahrlich aufstiegsreife Ausbeute.

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