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·02 de abril de 2025

Platz nicht gewässert: Bayer fordert Strafe für Arminia

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Gegen bärenstarke Bielefelder zeigte Bayer Leverkusen im Pokal-Halbfinale am Dienstagabend eine mehr als enttäuschende Leistung. Aus Sicht von Geschäftsführer Fernando Carro auch deswegen, weil der Platz in der Schüco-Arena vorher nicht gewässert worden war. Daher fordert der Double-Sieger nun eine Strafe für die Ostwestfalen.

Alles im Rahmen der Regularien

Mächtig "geärgert", habe er sich, dass der Platz nicht gewässert wurde, sagt Carro in der "Bild"-Zeitung. "Das ist eine Regularien-Sache. Da muss der DFB eine Strafe machen. Das geht nicht. Das kann man nicht akzeptieren." Der 60-Jährige will sich nun bei DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig beschweren. Allerdings: die Erfolgsaussichten dürfen gering sein, da alles den Regularien entsprechend abgelaufen ist, wie Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel erklärt: "Wir haben vor dem Spiel mit dem Schiedsrichter darüber gesprochen. Wenn der Platz gewässert wurde – morgens – dann muss man ihn (vor dem Spiel; d. Red.) nicht mehr wässern. Es reicht am Kalendertag."


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Das seien die Regeln in Bielefeld, so Trainer Mitch Kniat, der zudem darauf verwies, dass der Rasen auch direkt vor Ligaspielen nicht gewässert werde. "Warum sollen wir das heute machen? Dann haben wir ja einen Nachteil, wenn wir den Platz wässern." Mit dem Platz kam die Arminia anschließend in der Tat besser zu recht, während Leverkusen nicht zu seinem gewohnten Spielfluss fand.

Skurril und peinlich

Diese Tatsache jedoch auch mit einem nicht gewässerten Rasen zu begründen, wirkt schon sehr skurril und peinlich. Schließlich hatte die schwache Leistung wenig mit dem Rasen zu tun, zumal Leverkusen ohnehin auf lange Bälle setzte. Da hätte auch kein gewässerter Rasen geholfen. Zudem ist der Kader der Werkself um das 80-fache wertvoller als das Aufgebot der Arminia, darüber hinaus standen bei Bayer zahlreiche Nationalspieler auf dem Platz.

Am Ende muss der amtierende Pokalsieger anerkennen, dass die Arminia an diesem Abend einfach deutlich besser war. Das tat Carro aber auch: "Ich gratuliere Arminia, sie haben verdient gewonnen." Bezüglich der Leistung der Werkself sprach der 60-Jährige indes von einem "kollektiven Versagen".

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