SpVgg Greuther Fürth: Stimmungstief nach Derby-Novum | OneFootball

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·28 de março de 2025

SpVgg Greuther Fürth: Stimmungstief nach Derby-Novum

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Die SpVgg Greuther Fürth war gerade dabei, eine Serie zu starten, da setzte es vor der ersten Länderspiel-Pause des Jahres eine historische Niederlage im Frankenderby. Diese überschattet den Aufwärtstrend des Kleeblatts und gibt rund um den Ronhof Rätsel auf.

Jan Siewert, dem Chef-Trainer der SpVgg Greuther Fürth, blieb nichts anderes, als sich zu entschuldigen. „Es tut mir total leid für alle, die es mit dem Kleeblatt halten“, sagte er nach der 0:3-Niederlage beim 1. FC Nürnberg vor gut zwei Wochen. „Wir waren nicht annähernd in Normalform. Dementsprechend macht es wenig Sinn, eine große taktische Analyse zu machen.“ Das deutliche Ergebnis im Max-Morlock-Stadion lag dem Coach schwer im Magen. Schließlich bedeutete es seit der Zweitliga-Saison 1977/1978 zum ersten Mal, dass Fürth innerhalb einer Spielzeit beide Frankenderbys verlor.


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Und auch wenn Siewert bei dem wohl noch bittereren 0:4 im Hinspiel noch gar nicht verantwortlich fürs Kleeblatt war, wusste er dennoch um die Wichtigkeit, die beide Spiele bei den Fans genießen. Die gingen genau wie die Mannschaft hoffnungsfroh in die angedachte Revanche – Fürth hatte zuvor mit Ausnahme einer 0:2-Pleite bei der SV Elversberg Mitte Februar gegen den 1. FC Magdeburg (1:1), Fortuna Düsseldorf (2:1), Eintracht Braunschweig (3:1), Jahn Regensburg (2:1) und den SC Paderborn 07 (2:1) positive Ergebnisse eingefahren und den verkorksten Jahreswechsel wettgemacht.

Eine 0:5-Packung beim Hamburger SV unmittelbar vor der Winterpause und zwei Niederlagen gegen Preußen Münster (1:2) und den 1. FC Kaiserslautern (2:4) zum Rückrundenauftakt resultierten am 19. Spieltag nämlich in der bislang schlechtesten Platzierung der Saison: Rang 15 mit nur drei Zählern Abstand zum Relegationsplatz. Siewert, der seit vergangenem November im Frankenland an der Seitenlinie steht, arbeitete sich mit seinem Team aber kontinuierlich aus der Gefahrenzone heraus und erspielte sich ein immer noch währendes Zehn-Punkte-Polster auf den Tabellensechzehnten.

Die Darbietung seines Teams gegen den rivalisierenden Nachbarn Nürnberg verwunderte ihn deshalb umso mehr. Er drückte es wie folgt aus: „Gefühlt lerne ich immer noch aus dieser Mannschaft. Heute habe ich auch wieder gelernt.“ Welche Schlüsse er für die kommenden Aufgaben ziehen wird, bleibt aber abzuwarten. Bis dato schenkte der frühere Coach des 1. FSV Mainz 05 jedenfalls auffällig schnell den Winterzugängen der Spielvereinigung sein Vertrauen.

Die hören in der Defensive auf die Namen Noah Loosli, Joshua Quarshie und Marco John, ein Trio, das jeweils aus der Bundesliga zum Kleeblatt kam – Loosli vom VfL Bochum, Quarshie und John von der TSG 1899 Hoffenheim. Wobei Letztgenannter auch schon in der Saison 2022/2023 an die Spielvereinigung ausgeliehen war. Er ist ebenso ein Rückkehrer wie Felix Klaus, der von Fortuna Düsseldorf zurück zu seinem Jugendclub wechselte, für den er bereits von 2006 bis 2013 spielte, und neuerdings neben den drei Topscorern Noel Futkeu (zwölf Scorerpunkte), Julian Green (elf Scorerpunkte) und Branimir Hrgota (zehn Scorerpunkte) wirbelt.

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