WolfsBlog
·4 de abril de 2025
Großer Umbruch bei den VfL-Frauen: Trainer-Abschied und heiße Transfergerüchte

WolfsBlog
·4 de abril de 2025
Bei den Frauen des VfL Wolfsburg herrscht dieser Tage Ausnahmezustand: Während der angekündigte personelle Umbruch im Kader zum Saisonende längst Thema ist, kam es nun auch auf der Trainerbank zum großen Paukenschlag. Cheftrainer Tommy Stroot hat mit sofortiger Wirkung seinen Posten niedergelegt – ein Abschied mit Signalwirkung. Die Verantwortlichen beim VfL suchen nun unter Hochdruck nach einer geeigneten Nachfolge.
Doch nicht nur an der Seitenlinie wird sich einiges verändern, auch auf dem Platz stehen tiefgreifende Veränderungen bevor. Zahlreiche Verträge laufen im Sommer aus – einige Abgänge stehen bereits fest, andere werden noch verhandelt. Und im Hintergrund brodelt die Gerüchteküche: Wer kommt, wer geht – und was ist dran an den Spekulationen?
Klar ist inzwischen: Nationaltorhüterin Merle Frohms wird den VfL definitiv verlassen. Nun scheint auch ihr Ziel festzustehen. Wie das spanische Portal Relevo berichtet, steht Frohms vor einem Wechsel zu Real Madrid. Die „Königlichen“ sollen bereits im vergangenen Jahr großes Interesse gezeigt haben, damals bestand Wolfsburg jedoch auf die Vertragserfüllung.
Zwischenzeitlich wurde das Rennen um Frohms durch Angebote aus Manchester (United und City) weiter angeheizt, doch nun ist laut dem Bericht ein neuer Anlauf aus Madrid erfolgreich verlaufen. Frohms soll bei Real die erfahrene Konkurrentin für die bisherige Stammtorhüterin Misa Rodríguez werden. Der Wechsel zur kommenden Saison wäre ablösefrei – und laut Relevo ist die Zusage der Spielerin bereits erfolgt.
Neben Frohms laufen im Sommer auch die Verträge mehrerer Stammkräfte aus – teils ohne Verlängerungsperspektive. Der Abschied von Jule Brand und Sveindís Jonsdóttir gilt ebenso als sicher wie der von Lynn Wilms, die Wolfsburg nach Saisonende verlassen wird. Auch Kathy Hendrich, Marina Hegering, Anneke Borbe, Rebecka Blomqvist, Tabea Sellner und Lisa Schmitz haben Verträge, die zum Sommer auslaufen. Ob mit der ein oder anderen Spielerin noch verlängert wird, ist offen.
Ein mögliches Puzzleteil im Wolfsburger Neuaufbau könnte Cora Zicai sein. Die 20-jährige Defensivspielerin vom SC Freiburg soll laut Informationen der AZ/WAZ einen Wechsel nach Niedersachsen in Erwägung ziehen. Eine finale Entscheidung steht jedoch noch aus – Zicai will erst nach dem direkten Duell mit dem VfL in der Liga (kommende Woche) Klarheit schaffen. Die Linksfüßlerin gilt als talentierte Aufbauspielerin mit Entwicklungspotenzial.
Eine andere Personalie hat sich hingegen offenbar zerschlagen: Sydney Lohmann vom FC Bayern München war zwischenzeitlich als Wunschspielerin des VfL gehandelt worden. Die Nationalspielerin besitzt in München allerdings noch einen Vertrag bis 2026. Nach Berichten aus dem Umfeld des Vereins soll Lohmann eher mit einem Wechsel ins Ausland oder einem Verbleib bei den Bayern liebäugeln – die Spur nach Wolfsburg ist damit aktuell kalt.
Dafür rückt mit Tuana Mahmoud ein offensives Juwel ins Wolfsburger Visier. Die 22-Jährige von Werder Bremen spielt eine starke Saison, steht mit Werder im DFB-Pokalfinale und gehört zum erweiterten Kreis der U23-Nationalmannschaft. Nach Informationen von Soccerdonna beobachtet der VfL Mahmoud intensiv – nicht zuletzt wegen ihres entscheidenden Assists im Pokal-Halbfinale gegen den HSV. Die in Nordenham geborene Offensivspielerin wäre eine Perspektivverpflichtung mit Entwicklungspotenzial – ähnlich wie Zicai.
Ein weiterer Name, der zuletzt wieder in Wolfsburg kursierte: Felicitas Rauch. Die Nationalspielerin wechselte erst Anfang 2024 in die US-amerikanische NWSL zu North Carolina Courage, kam dort zuletzt aber kaum zum Einsatz. Bereits in der Winterpause wurde über eine schnelle Rückkehr spekuliert. Zwar läuft ihr Vertrag in den USA bis in den Herbst, doch für den Sommer könnte der VfL erneut anklopfen. Rauch, auf der linken Abwehrseite beheimatet, könnte die Lücke schließen, die der Abgang von Lynn Wilms auf der rechten Seite hinterlässt – insbesondere, da Sarai Linder flexibel einsetzbar ist.
Klar ist: Der VfL Wolfsburg steht vor einem der größten Umbrüche der vergangenen Jahre – und das in einer Phase, in der es sportlich um Platz 2 in der Tabelle und damit die direkte Qualifikation für die Champions League geht. Noch ist offen, wer das neue Gesicht an der Seitenlinie wird. Ebenso unklar ist, wie viele der Spielerinnen mit auslaufendem Vertrag noch überzeugt werden können, zu bleiben. Fest steht nur: Der VfL wird ein neues Gesicht bekommen – auf dem Platz und daneben.
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